Agile Breakfast Luzern (Juni): Agile IPMA-Zertifizierung

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Vor rund zwanzig Jahren entstanden, dringt die agile Bewegung in weitere Bereiche vor. Anstatt der Frage "wollen wir Agile", steht die Frage "wie machen wir Agile" im Vordergrund. Für die verschiedenen Disziplinen der Software-Entwicklung (Requriements-Engineering, Architektur, Testen, Programmierung, Betrieb) haben sich klare Antworten herauskristallisiert. Im Projekt-Management und der Unternehmensführung mit agilen Prinzipien (Agile at Scale) ist ein spannender Methoden-Streit im Gange.

Eine Zertifizierung nach IPMA prüft das Verständnis und die Erfahrung einer Projektleiterin, eines Projektleiters in vorgegebenen Kompetenzen. Ohne vorgegebenes Vorgehens- oder Prozess-Modell sollte sich eine Zertifizierung mit Erfahrungen in agilen Projekten gut vertragen. Und trotzdem werden einzelne Kompetenzen agil anders gelebt und interpretiert als dies mit anderen Vorgehen der Fall ist.

Der Beitrag definiert das agile Projekt, zeigt den Einfluss von Agilität auf ausgewählte Kompetenzelemente und umgekehrt. Der Referent untermalt einzelne Aspekte mit Erfahrungen aus der eigenen Zertifizierung nach IPMA Level B mit einem agilen Grossprojekt (inkl. Scrum) aus dem Jahre 2009. Der Referent ist von den Zertifizierungsstellen unabhängig.