eLearning Roundtable Game-based Learning

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Spielend lernen - kann man das überhaupt? Und: Ist das mit der Vermittlung komplexer, unternehmensbezogener oder gar wertschöpfungsrelevanter Themen vereinbar?

Man kann nicht nur, man sollte sogar. Herkömmliche Lehrmethoden beschränken sich häufig auf eine rezeptive, passive Rolle des Lernenden. Für nachhaltigen Lernerfolg ist jedoch eine tiefergehende, aktive Auseinandersetzung mit den Lerninhalten erforderlich – nur so gelingt ein Transfer des Gelernten in die Praxis. Klassische Lehrmethoden nutzen zudem oftmals nicht die natürlich Motivation und das Interesse der Lernenden. Dabei ist Lernen aus eigenem Antrieb der Schlüssel zu erfolgreichem Lernen.

Game-based Learning (GBL) nutzt das Lern- und Motivationspotential von digitalen Spielen und überträgt es auf das Erlernen von realem Wissen. Der Lernende übernimmt hier eine aktive Rolle; neu Gelerntes kann dabei unmittelbar in einer virtuellen Welt erprobt und die Konsequenzen des eigenen Handelns damit hautnah erlebt werden. Die motivierenden Designprinzipien digitaler Spiele sind der Antrieb zu einer intensiven Auseinandersetzung mit den Lerninhalten – die eigentliche Wissensvermittlung findet implizit statt. Der Effekt: Die Lernenden merken oftmals gar nicht, dass sie lernen. Der Lernerfolg wird so quasi nebenbei erzielt – und ist dank einer aktiven Auseinandersetzung mit den Inhalten deutlich größer und langfristiger.

GBL kann als ergänzendes Element zu herkömmlichen Lernkomponenten unterstützend herangezogen werden oder aber gänzlich neue, individuelle Lernmethoden erschließen. GBL eignet sich gleichermaßen für die Vermittlung vielschichtiger Inhalte als auch zur virtuellen Vorbereitung auf reale Tätigkeiten.

Das IMC Game-based Learning Department verbindet methodisch-didaktische Expertise mit technischer Innovationsfreudigkeit. Grundlage dafür sind ein interdisziplinär zusammengesetztes Kompetenzteam und dynamische Forschungs- und Entwicklungskooperationen mit führenden Hochschulen.